Die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland und russische Einzelpersonen gerät Mitte März 2026 zum Machtkampf in Brüssel. Ungarn und die Slowakei blockieren den Beschluss im EU-Botschafterausschuss, verlangen die Streichung russischer Geschäftsleute von der Sanktionsliste und koppeln ihr Veto an den Streit um die beschädigte Druschba-Ölpipeline. Erst am 14. März geben sie nach – in letzter Minute wird, wie häufig, eine Einigung erzielt.
Sanktionen
Druschba-Pipeline: „Einstimmigkeit in der EU durch Erpressung hergestellt“
Sanktionen, Ukraine-Hilfen und die Druschba-Pipeline: In Brüssel prallt alles aufeinander – Budapest und Bratislava geraten in einen Machtpoker.
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Costa (M.), von der Leyen und Orbán beim EU-Gipfel: Hinter den Kulissen wird mit harten Bandagen um die Sanktionen gerungen.
© IMAGO/Jonathan Raa
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