Sängerin bangt um Auftritt

Sarah Connor über Corona-Maßnahmen: „Langsam verliere ich die Geduld“

Die Sängerin kritisiert, dass in vielen Bereichen wieder Normalität herrsche, aber nicht in der Kulturbranche. „Hat man uns vergessen?“, fragt sie.

Team News Kathrin Merz kmi
2 Min
Sängerin Sarah Connor findet die aktuellen Corona-Maßnahmen für die Kulturbranche ungerecht.

Sängerin Sarah Connor findet die aktuellen Corona-Maßnahmen für die Kulturbranche ungerecht.

© dpa/Hendrik Schmid

Konkret geht es um Sarah Connors Konzerte am 3. September in Leipzig, am 10. September in Berlin (verlegt vom 15. August) und am 11. September in Rostock. Dafür seien umfassende Hygienekonzerte erarbeitet worden, so die Sängerin. Und weiter: „Wir setzen alles daran, dass wir bis Mitte der kommenden Woche eine konkrete Aussage machen können, ob die Shows genehmigungsfähig sind. Das Problem ist einfach, dass die aktuellen Corona-Bestimmungen immer nur für wenige Wochen gelten und zum Beispiel noch immer keine Verordnung für den September in den Bundesländern vorliegt.“

Es sei schwer mit anzusehen, dass in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens wieder Normalität herrsche, aber die Kulturbranche immer noch stillgelegt sei, so Sarah Connor. „Natürlich ist es toll, dass sich das Leben größtenteils wieder ‚normal‘ anfühlt!!! Aber was ist mit uns ??? Hat man uns vergessen??? Als würden Musik, Konzerte und Kultur überhaupt keine Rolle spielen.“ Und weiter: „Langsam verliere ich die Geduld. Das ist einfach nicht gerecht.“ Viele Nutzer pflichteten der Sängerin in den Kommentaren bei.

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