Der Knüppel schwebte schon über dem Esel, da versuchte ein Sack aufzusteigen. Ein Bursche eilte herbei, um den Sack davon abzuhalten. Der Sack aber ließ sich nicht beirren, schickte den Burschen mit einem Tritt fort und schwang sich hinauf. Kaum lag er auf dem Rücken des Tieres, das den Unmut des Volkes auf sich gezogen hatte, sausten die Prügel, die dem Tier gelten sollten, auf den Sack nieder. Der Bursche ist der Staatssekretär, der Sack ist die Senatorin, der Esel ist die CDU. Pardon, es klingt uncharmant, aber so sagt es das Gleichnis.
Berlin
Sarah Wedl-Wilsons Abgang: Es rächt sich, wenn man ideologische Kulturpolitik macht
Nach der Rüge des Rechnungshofes tritt die Kultursenatorin zurück. Sie trägt die Verantwortung, aber nicht allein. Die CDU muss endlich aus dem Kulturkampfmodus finden.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Sarah Wedl-Wilson (parteilos) verkündet ihren Rücktritt vom Amt der Kultursenatorin.
© dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*