Bürgerrechte

Saskia Esken will Boykott von Ben Ungeskriptet: Unzulässig, schädlich, gefährlich

Saskia Eskens Boykott-Aufruf gegen den YouTuber Ben Berndt läuft auf eine schleichende Verstaatlichung aller Medien-Aktivitäten hinaus. Das kann niemand wollen.

Michael Maier
4 Min
Saskia Esken (SPD) verlässt den Plenarsaal des Bundestags im März 2026.

Saskia Esken (SPD) verlässt den Plenarsaal des Bundestags im März 2026.

© dpa

Die ehemalige SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat zu einem Boykott des Podcasters Ben Berndt aufgerufen. Dieser hatte den AfD-Politiker Björn Höcke zu einem Gespräch auf seinen Kanal „Ungeskriptet“ eingeladen. Das Gespräch war kein Interview, eher eine Plauderei. Es war sehr lang, insgesamt langatmig bis langweilig und enthielt keine Aussagen, die später von der kontrollierenden Medienöffentlichkeit aufgegriffen und skandalisiert wurden. Das Video wurde dennoch über vier Millionen mal aufgerufen.

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