Vor jedem der drei Spielsäle prüft ein Ordner jeden Teilnehmer akribisch mit einem Metalldetektor. Gesucht werden versteckte elektronische Geräte wie Smartphones, Mini-Sender oder Computer-Chips mit Schachprogrammen, die die besten Züge verraten könnten. Die Schachspieler warten geduldig, fast wie an einer Sicherheitskontrolle am Flughafen. Hinter der Tür warten jeweils die Bretter für Frauen, Männer, Meisterkandidaten, Senioren und Menschen mit Behinderungen.
Denksport
Schachgipfel in Dresden: Miniaturenkrieg der Superhirne
Nach vier Jahren Pause richtet der Deutsche Schachbund erstmals wieder seine Meisterschaften aus. Ein Besuch in aller Stille.
Sebastian Faber
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Vogelperspektive des Schachgipfels in Dresden
© Deutscher Schachbund
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*