Schilys Termin in Leipzig

BLZ
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OLYMPIA. Eine Einigung im Streit zwischen dem früheren Leipziger Olympia-Manager Dirk Tärichen und der in Liquidation befindlichen "Bewerbungskomitee Leipzig 2012 GmbH" ist gescheitert. Am ersten Tag der Verhandlung im Landgericht Leipzig erklärte sich die Gegenseite nur zur Zahlung von 30 000 Euro bereit, Thärichen hatte wegen ausstehender Bezüge und Schadenersatz auf 427 500 Euro geklagt. Am 17. Januar muss Thärichen weitere Beweise vorlegen. Er plant, Wolfgang Tiefensee (damals Oberbürgermeister) und Otto Schily (damals im Olympia-Aufsichtsrat) als Zeugen vorladen zu lassen. Thärichen ist der Auffassung, dass der früheren Innenminister Schily sein Persönlichkeitsrecht verletzt hat. Thärichen war 2003 von der Olympia-GmbH gekündigt worden. Vorwürfe der Untreue widerlegte eine Untersuchung der Leipziger Staatsanwaltschaft.

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