Sichtungen

Schlangen mit gelben Streifen in Berlin: Jetzt ist klar, woher sie kommen

Gestreifte Ringelnattern an sieben Orten in Berlin: Eine Genstudie weist das Erbgut einer Balkan-Unterart nach. Es handelt sich wohl um ausgesetzte Terrarientiere.

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Die gespaltene Zunge nimmt Duftstoffe auf. Gebissen wird nicht: Bei Gefahr verspritzen Ringelnattern ein übel riechendes Sekret.

Die gespaltene Zunge nimmt Duftstoffe auf. Gebissen wird nicht: Bei Gefahr verspritzen Ringelnattern ein übel riechendes Sekret.

© IMAGO / blickwinkel

Wer im Britzer Garten am Wasser entlanggeht, kann dort eine Schlange sehen, die es in Berlin eigentlich nicht geben dürfte.

Hinter dem Kopf sitzt der halbmondförmige gelbe Fleck, an dem jedes Kind die Ringelnatter erkennt. Über den Rücken aber ziehen sich bis zur Schwanzspitze zwei helle Streifen.

Ein Team des Berliner Naturkundemuseums hat diese Tiere jetzt genetisch untersucht. Die Studie ist im Fachblatt „Conservation Genetics“ unter dem Titel „Ich bin ein Berliner“ erschienen.

Das Ergebnis: Berlins Ringelnattern haben Verwandtschaft vom Balkan.

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