Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss umziehen, weil Schloss Bellevue saniert werden soll. Doch bevor die Bauarbeiten beginnen, verwandelt sich das Schloss im Juni für zwei Wochen in eine Pop-up-Galerie der Akademie der Künste (AdK). Ab diesem Montag können dafür auf der Internetseite der AdK (www.adk.de) kostenlose Zeitfensterkarten gebucht werden.
Das Schloss Bellevue sei als Sitz des Staatsoberhaupts ein Symbol „unserer liberalen Demokratie – und damit kein neutraler Ausstellungsraum“, heißt es in einer Mitteilung der AdK. Die künstlerischen Arbeiten würden bewusst in ein spannungsvolles Verhältnis zu dem Ort gesetzt, der für liberale, demokratische Repräsentation und politische Symbolik stehe.
25.000 Liter Kerosin über Brandenburg: Nahost-Krieg zwang Berliner Flug zur Umkehr
„Was mich bis heute quält“: Egon Krenz in der Filmbiografie „Kommunist“
Laut AdK trete das Schloss selbst in seinem geräumten Zustand als historischer und politischer Raum in Erscheinung. In der Ausstellung zu sehen sein werden Werke unter anderem von Monica Bonvicini, Katharina Grosse, Wolfgang Tillmans und Hanna Hartmann.
Die Pop-up-Galerie ist vom 13. bis 28. Juni montags bis freitags von 11 bis 19, am Wochenende von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Nach der Kunstausstellung beginnen die Sanierungsarbeiten am Schloss und am Bundespräsidialamt. Sie sollen rund acht Jahre dauern.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]