Auch wenn der Name Ryan Coogler vielleicht nicht jedem ein Begriff ist, hat der 38-jährige Regisseur einige Kassenschlager auf seinem Konto. Zwei „Black Panther“- Filme und zwei „Creed“-Filme hat er umgesetzt. Trotz Cooglers Blockbuster-Erfahrung sollte man aber misstrauisch sein: Der Amerikaner hat nämlich bisher keine wirklich eigene Idee verfilmt; die Grundsubstanz der „Black Panther“-Reihe kommt immer noch von Marvel-Erfinder Stan Lee und die „Creed“-Reihe fügt den sechs „Rocky“-Filmen nur ein Unterkapitel hinzu.
„Blood & Sinners“ nun ist aber Cooglers komplett eigenes Werk, er hat nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben. Der Film spielt im heißen Mississippi der 1930er-Jahre. Die Zwillingsbrüder Smoke und Stack (beide gespielt von Michael B. Jordan) kehren aus dem Al Capone’schen Chicago zurück in die Südstaaten – die makellosen Anzugtaschen voller Bargeld zweifelhafter Herkunft.
Kino
Horrorfilm „Blood & Sinners“: Wenn Familienväter zu blutrünstigen Vampiren mutieren
Ryan Cooglers Horrorfilm „Blood & Sinners“ bearbeitet kreativ das Vampir-Sujet, scheitert jedoch an Blockbuster-Ästhetiken. Lohnt es sich trotzdem, ihn im Kino zu sehen? Die Kritik.
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Im Angesicht der Vampire: Gangster Stack (Michael B. Jordan) und Bluesmusiker Sammie
© Warner Bros. Entertainment Inc
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*