Derzeit sind Johnsons Tories in mehrere Skandale verwickelt. So verhinderte die Regierungsmehrheit zunächst die Suspendierung eines Tory-Abgeordneten wegen unzulässiger Lobby-Arbeit. Außerdem wurde publik, dass die Konservativen mehreren Großspendern einen Platz im Oberhaus ermöglicht hatten.
Schottland: Neues Unabhängigkeitsreferendum geplant
„Im Herzen seiner Regierung herrscht eine tiefe Missachtung von Regeln und der Einhaltung von Standards“, sagte Sturgeon. Johnson scheine zu denken, dass Regeln und Gesetze für alle außer für sich und seine Partei gelten. Johnsons Verhalten überzeuge immer mehr Menschen in Schottland von der Notwendigkeit, die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen, sagte Sturgeon mit Blick auf die von ihrer Partei beworbenen Abspaltung Schottlands von Großbritannien. Der Premier sei inkonsequent und scheine keine Prinzipien zu haben.
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Sturgeon will Schottland in die Unabhängigkeit und zurück in die EU führen. Ziel ist, bis 2023 ein neues Referendum über die Loslösung vom Vereinigten Königreich auf den Weg zu bringen. Nach verbreiteter Auffassung muss die britische Regierung einer Volksabstimmung zustimmen. Sturgeon betonte, der Ball liege auf Johnsons Seite.
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