Schulen und Universitäten sind zudem dazu verpflichtet, eine Auswahl dieser Artikel kostenlos in Toiletten anzubieten. Auch andere öffentliche Einrichtungen können künftig von der Regierung dazu veranlasst werden.
Sie sei „stolz darauf, für diese bahnbrechende Gesetzgebung gestimmt zu haben, die Schottland zum ersten Land der Welt macht, das kostenlose Menstruationsprodukte all denjenigen zur Verfügung stellt, die sie brauchen“, twitterte Regierungschefin Nicola Sturgeon. Es sei eine wichtige Maßnahme für Frauen und Mädchen.
Der am Dienstag verabschiedete Gesetzentwurf verpflichte die lokalen Behörden dazu, entsprechende Artikel unentgeltlich bereitzustellen, schrieb die BBC. Die jeweiligen Kommunalverwaltungen müssten nun entscheiden, welche praktischen Vorkehrungen getroffen werden. Tampons und Binden müssten in jedem Fall „einigermaßen leicht“ und mit „angemessener Würde“ zugänglich gemacht werden.
In Großbritannien gilt vor allem Schottland als Vorreiter im Kampf gegen die sogenannte Perioden-Armut. Viele Menschen haben hier vor allem in ärmeren Regionen und Stadtvierteln zu wenig Geld für derartige Hygieneartikel. Sie greifen daher während ihrer Periode zu alten Zeitungen, Stofflappen oder Klopapier.
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