Sie sind noch da, die sieben Buchstaben, die 2005 als temporäres Kunstwerk auf dem Palast der Republik standen und nachts weithin leuchteten: ZWEIFEL. In Großbuchstaben. Irgendwo in Tempelhof lagern sie seit nun bald 20 Jahren. Das erzählt der norwegische Künstler Lars Ramberg, der am Montagabend in sein Atelier im Bezirk Mitte, an der Grenze zu Kreuzberg, eingeladen hat. Man könnte sagen: Er hat die Hoffnung nicht aufgegeben. „Der Palast ist weg, aber der Zweifel ist noch da“, sagt er.
Kolumne
Immer wieder das Berliner Schloss: Lars Ramberg möchte es auf den Platz des Zweifels stellen
Lars Rambergs Kunstwerk „ZWEIFEL“ leuchtete einst vom Palast der Republik. Nun könnte der Schriftzug dem Berliner Schloss zu einer neuen Wahrnehmung verhelfen, findet der Künstler.
Susanne Lenz
3 Min
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Lars Rambergs Schriftzug vor 20 Jahren auf dem Palast der Republik: „Der Palast ist weg, aber der Zweifel ist noch da.“
© pemax/Imago
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