In der Nacht zum Montag fiel ein Schuss in der Kleiststraße in Schöneberg. Ziel: der Luxus-Sneakerladen Vaditim. Die Scheibe zur Eingangstür ist nur provisorisch verklebt. Einige Risse sind noch sichtbar, ansonsten wirkt die Fassade intakt. Der Vorfall scheint oberflächlich beseitigt, doch die Fragen häufen sich. Im Laden treffen wir Stepan Timoshin persönlich an.
Der 24-Jährige, den Boulevardblätter als „Sneaker-Millionär“ feiern, verweigert jede Stellungnahme. „Ich habe keine Lust, dass meine Mutter alle halbe Stunde von mir in der Zeitung liest“, sagt er. Die Journalisten von der B.Z. seien nur zufällig da gewesen. Stattdessen kündigt er an, in den nächsten Tagen seine Sicht der Dinge auf Social Media zu veröffentlichen.
Schusswaffen-Eskalation in der Hauptstadt
Schüsse auf Vaditim in Berlin: Die zwei Welten des Stepan Timoshin
Ein Einschussloch in der Tür, teure Sneaker im Regal: Der umstrittene Unternehmer zeigt zwei Gesichter – im Laden und im Netz.
4 Min
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Der Unternehmer Stepan Timoshin wollte Präsident von Hertha BSC werden.
© Soeren Stache/dpa
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