Das ZDF sieht im Fall seines Israel-Korrespondenten Dietmar Schumann keinen Grund für arbeitsrechtliche Konsequenzen. Das sagte Sprecher Alexander Stock gestern. Im Rahmen einer ARD-Untersuchung über das Wirken der DDR-Staatssicherheit im Rundfunk war eine Akte der Stasi-Hauptverwaltung Aufklärung mit Berichten von Schumann aufgetaucht, der früher als Korrespondent des DDR-Fernsehens in Moskau und Budapest tätig war und seit 1990 für das ZDF arbeitet. Der Untersuchung zufolge soll Schumann als IM "Basket" geführt worden sein. Schumann erklärte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zu keinem Zeitpunkt Stasi-Mitarbeiter gewesen zu sein. Die Berichte habe er damals für die Chefredaktion der Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera" geschrieben. Stock sagte, das ZDF vertraue seinem Mitarbeiter. Eine Stellungnahme der Birthler-Behörde falle ebenfalls zu Gunsten Schumanns aus. (BLZ)
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