Im Juni 2021 bekannte sich Horst Seehofer als Gegner der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Ein Journalist hatte ihn gefragt, ob die linke Tageszeitung Junge Welt denn verfassungsfeindlich sei, weil sie schreibt, dass in Deutschland eine „Klassengesellschaft“ herrsche. Dementsprechend würde das ja für die Hälfte aller Sozialwissenschaftler gelten. Daraufhin Seehofer, verschmitzt: „Dann wäre ich auch ein Verfassungsfeind.“
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Justiz
„Schwerer Eingriff in Pressefreiheit“: Warum die Junge Welt im Verfassungsschutzbericht bleibt
Das Berliner Verwaltungsgericht sagt: Der Verfassungsschutz darf die linke Zeitung Junge Welt weiter in seinen Berichten führen. Der FDP-Vize Kubicki kritisiert die Praxis.
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Rechtsanwältin Anja Heinrich und Dietmar Koschmieder, Geschäftsführer der Zeitung Junge Welt, zu Beginn der Hauptverhandlung.
© Britta Pedersen/dpa
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