Geopolitik

In Kirgistan probt der Nicht-Westen den Aufstand gegen die alte Ordnung

Beim SOZ-Gipfel in Bishkek verurteilen China, Russland, Indien und Co. die Angriffe auf den Iran und die Sanktionspolitik scharf. Man wirbt um eine neue Weltordnung.

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Geschlossene Front in Bishkek: Xi Jinping, Wladimir Putin und weitere Staats- und Regierungschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten beim Familienfoto.

Geschlossene Front in Bishkek: Xi Jinping, Wladimir Putin und weitere Staats- und Regierungschefs der SOZ-Mitgliedsstaaten beim Familienfoto.

© Russian President/apaimages

Zwei Tage lang gehörte die kirgisische Hauptstadt jenen, die eine Alternative zum Westen aufbauen wollen. Zum 25-jährigen Bestehen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) kamen Staats- und Regierungschefs aus 21 Ländern zusammen. Ein Bündnis, das nach eigenen Angaben für mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung steht, wobei die zehn SOZ-Mitglieder – China, Indien, Pakistan, Russland, Belarus, Iran, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan – zusammen mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren. Die Organisation steht zudem für 23 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

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