Das zwölf Jahre alte und 58 Meter lange Schiff werde in den kommenden Monaten für seinen ersten Einsatz umgebaut und vorbereitet. Der ist Sea-Watch zufolge für Anfang 2023 geplant. Das Schiff sei schneller, größer und effizienter als alle die Vorgänger und könne damit mehr gerettete Personen aufnehmen und sie besser versorgen.
Einsatzort Mittelmeer
Die Hilfsorganisation Sea-Watch hatte eigenen Angaben zufolge im Juni 2015 das erste Rettungsschiff ins Mittelmeer geschickt. Mehr als 45.000 Menschen seien seitdem vor dem Ertrinken gerettet worden. Für Samstag und Sonntag sind in Hamburg zudem an der Überseebrücke Tage des offenen Schiffs geplant. Von 12.00 Uhr an können Interessierte an Bord der „Sea-Watch 5“ gehen und sich über die Einsätze informieren.
Von den Küsten Nordafrikas machen sich immer wieder Menschen in teils überfüllten Booten auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer in Richtung EU. Mitunter geraten sie in Seenot. Private Organisationen operieren in der Gegend, um die Menschen vor dem Ertrinken zu retten. In Italien sind ihre Einsätze bei rechten Parteien umstritten, weil das Land jährlich Zehntausende Menschen aufnimmt. Die Organisationen kritisieren dagegen die mangelnde Hilfe Europas für die Geflüchteten.
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