Ich weiß nicht, ob Sie das auch manchmal tun, aber gelegentlich stelle ich einem Chatbot wie ChatGPT gern mal eine Bullshit-Frage. Einfach aus Spaß und Neugier, was die Künstliche Intelligenz darauf antwortet. Als ich davon las, dass der britische Popsänger Seal („Kiss From A Rose“) und prominenterweise Ex-Mann von Heidi Klum am 23. Juli ein Berlin-Konzert in der Zitadelle Spandau spielt, war es wieder so weit.
„Was hat Seal mit der DDR zu tun?“, fragte ich also die KI. Wie gesagt: aus Jux und Dollerei. Oder wie der Berliner sagt: Dit kannste unter Ulk verbuchen. Erstaunlicherweise sah die KI es aber ganz anders: „Seal hat tatsächlich einen recht konkreten DDR-Bezug“, schrieb mir ChatGPT, „zumindest über seine Familie.“ Ich wurde direkt hellhörig. Davon hatte ich noch nie etwas gehört.
Pop
„Seal ging in den DDR-Kindergarten“: Wie ChatGPT plötzlich so tat, als wäre der britische Popstar ein Ossi
Unser Kolumnist fragte eine Künstliche Intelligenz, was Seal mit der DDR zu tun habe. Die KI hatte fantastische Antworten. Leider waren sie großteils Fake.
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Seal 2023 live im dänischen Aarhus
© imago/Gonzales Photo/Lasse Lagoni
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