Es ist ein bisschen wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Die gleichen drei Stadtoberhäupter von Pirna, Heidenau und Dohna laden erst die Presse und dann ihre Stadträte zur Informationsveranstaltung ein. Alle kämpfen weiter für den Industriepark Oberelbe (IPO) vor ihrer Haustür, und das seit acht Jahren.
Der soll 3000 neue Arbeitsplätze schaffen, neue Industrie ansiedeln, junge Familien halten oder in die Region zurückholen. Doch der Status quo ist immer noch ein grünes Feld beidseitig des Autobahnzubringers B172a, kein Investor, keine Baugenehmigung. Aber rund 6 Millionen Euro in Umlagen, die die drei Kommunen bereits für die Planungen stemmen mussten. Der IPO steht am Scheideweg.
Wirtschaft
Sechs Millionen Euro im Feld versenkt? Wie drei Kommunen um Industrieansiedlungen kämpfen
Pirna, Heidenau und Dohna wollen Arbeitsplätze im Industriepark Oberelbe schaffen. Doch Bürokratie, leere Kassen und kein Investor bringen das Projekt jetzt an den Scheideweg.
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Entlang der B172a bei Pirna soll der Industriepark Oberelbe entstehen
© IPO Zweckverband
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