Eine Überraschung war das, was die DFL am Donnerstag offiziell verkündete, nicht mehr. Trotzdem konnte sich die Social-Media-Abteilung des 1. FC Union Berlin einen kleinen Seitenhieb in Richtung des Ligaverbandes in Frankfurt nicht verkneifen. „Auswärts in Freiburg aufn Sonntag so sicher wie das Amen in der Kirche“, schrieben die Köpenicker auf X und kommentierten damit die Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage fünf bis elf.
Am neunten Spieltag muss die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli beim SC Freiburg antreten. Der 8. November – ein Sonntag – stand vorher quasi schon fest, weil die Breisgauer drei Tage zuvor noch in der Conference League bei Trabzonspor am Ball sind. Offiziell gemacht wurde die Terminierung aber erst jetzt. Die ersten Reaktionen der Fans fielen einheitlich negativ aus. Sicher auch deshalb, weil die Eisernen in drei der vier zurückliegenden Spielzeiten ihr Gastspiel in Freiburg an einem Sonntag absolvieren mussten. Die weiteste Auswärtsreise der Saison hätten die Anhänger selbstredend lieber einen Tag zuvor hinter sich gebracht.
1. FC Union Berlin: Die neue DFL-Terminierung hält eine böse Überraschung bereit
Ansonsten kann sich Union über die Ansetzungen der DFL freuen. Fünf der sieben terminierten Paarungen mit Union-Beteiligung finden an einem Sonnabend um 15.30 Uhr statt. Die Heimspiele gegen die SV Elversberg (10. Oktober) und Borussia Dortmund (17. Oktober) sowie das darauffolgende Auswärtsspiel beim FC Augsburg (24. Oktober) finden zur besten Bundesliga-Anstoßzeit statt. Dazu kommen noch das Heimspiel gegen RB Leipzig (21. November) und die Auswärtsreise zum FSV Mainz 05 mit Ex-Trainer Urs Fischer (28. November). Lediglich die Partien in Freiburg und eine Woche zuvor an der Alten Försterei gegen den 1. FC Köln (1. November, 15.30 Uhr) sind auf einen Sonntag gelegt worden.
Pokalspiel in Köln am 27. Oktober
Zuvor hatte der DFB bereits die zeitgenauen Ansetzungen für die Spiele der zweiten Runde verschickt. Der 1. FC Union Berlin gastiert am Dienstag, 27. Oktober (20.45 Uhr), beim 1. FC Köln. Hertha BSC muss einen Tag später (18 Uhr) beim letzten verbliebenen Regionalligist im Wettbewerb, dem SSV Jeddeloh II, ran.
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