Ausflugstipp

Selbst die Nato ahnte nichts: Der geheimste DDR-Bunker lag 30 Kilometer vor Berlin

Der Atombunker Harnekop in Brandenburg war die geheime Hauptführungsstelle der NVA. Bis 1990 kannte selbst die Nato die DDR-Anlage nicht.

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Schwere Schutztür im Atombunker Harnekop: Solche Panzertüren schotteten die DDR-Führungsstelle gegen Druckwelle und Kampfstoffe ab.

Schwere Schutztür im Atombunker Harnekop: Solche Panzertüren schotteten die DDR-Führungsstelle gegen Druckwelle und Kampfstoffe ab.

© IMAGO

Rund 30 Kilometer östlich von Berlin liegt eine der bestgehüteten Anlagen der DDR – tief unter einer eiszeitlichen Senke bei Harnekop in der Gemeinde Prötzel. Von ihrer Existenz wusste die Öffentlichkeit bis 1990 nichts.

Der Bunker war als Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung vorgesehen: der Ort, von dem aus die DDR-Militärführung einen Atomkrieg überstehen und weiterkommandieren sollte. Im Nachrichtensystem der NVA lief die Anlage aus Tarnungsgründen als HNZ-8, kurz für Hilfsnachrichtenzentrale 8. Offiziell trug das Bauwerk die Bezeichnung SBW 16/102.

Nach Angaben aus dem Denkmalreport Brandenburg blieb die Anlage bis zum Ende der DDR selbst der Nato unbekannt. Getarnt wurde sie unter anderem als harmlose Funk- und Wetterstation.

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