Folgen der Corona-Krise

„Selbst Säuglinge entwickeln bereits Schlafstörungen in der Pandemie“

Depression, Ängste, Aggression - immer mehr Kinder und Jugendliche in Berlin leiden psychisch unter den Folgen des Lockdowns und der Corona-Krise.

Elena Matera
Elena Matera
6 Min
Die Ängste, die Unsicherheit und die Anspannung der Eltern würden sich auch auf die Kinder auswirken, so Sozialarbeiterin Katharina Schmidt. 

Die Ängste, die Unsicherheit und die Anspannung der Eltern würden sich auch auf die Kinder auswirken, so Sozialarbeiterin Katharina Schmidt. 

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imago images/Thomas Trutschel

Viele Eltern würden das Angebot dankend annehmen und Schmidt von ihren Sorgen und Ängsten berichten. „Die Eltern sind erschöpft, unsicher, gereizt. Sie geben zu, dass sie sich nicht mehr gut um den Beruf und die Kinder gleichzeitig kümmern können. Die Aggressivität steigt und die Frustrationstoleranz sinkt“, sagt Schmidt. „Ich habe viele Mütter, die zu mir kommen und erst einmal 20 Minuten lang weinen.“ Die Unsicherheit, die Anspannung, die Ängste der Eltern würden sich oft auf die Kinder übertragen. Diese würden unter anderem Schlafstörungen, Ängste, Aggressionen entwickeln. „Die Kinder brauchen Sicherheit, Schutz - doch das fehlt zurzeit in vielen Familien.“

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