Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf die Ankündigung Bidens vom Sonntag reagiert, Langstreckenraketen gegen russische Ziele abfeuern zu dürfen. Er sagte: „Ich bin allen unseren Partnern, die uns mit Luftabwehrsystemen und Raketen unterstützen, zutiefst dankbar. Dies ist eine wirklich globale Anstrengung. Jedes Mal, wenn Russland solche Angriffe durchführt, wird deutlich, wie wichtig es ist, dass man die Systeme wie Patriot und andere nicht ungenutzt in den Lagern stehen lässt, sondern sie denjenigen zur Verfügung stellt, die wissen, wie man Leben schützt, und die sie dringend brauchen. Wir haben noch immer nicht alle erforderlichen Systeme von unseren Verbündeten erhalten, aber wir arbeiten weiter auf dieses Ziel hin. Wenn diese Systeme erst einmal vorhanden sind, wird unsere Fähigkeit, Angriffe abzuwehren, viel stärker sein. Und noch etwas: Der Plan zur Stärkung der Ukraine ist der Victory Plan, den ich unseren Partnern vorgestellt habe. Eines seiner Schlüsselelemente ist die Ausstattung unserer Armee mit Langstreckenraketen. In den Medien wurde heute viel darüber berichtet, dass wir die Erlaubnis erhalten haben, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Aber Angriffe werden nicht mit Worten durchgeführt. Diese Dinge werden nicht angekündigt. Die Raketen werden für sich selbst sprechen.“
In den sozialen Netzwerken wird gemutmaßt, dass Selenskyj verärgert sei, dass Bidens Entscheidung, dass die Ukraine Langstreckenraketen gegen russische Ziele verwenden darf, in den Medien öffentlichkeitswirksam verkündet wurde. Experten interpretieren dies so, dass die US-Administration Putin warnen will, bevor es zu Angriffen kommt, um eine Eskalation zu vermeiden.
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