Brandserie

Serie von Autobränden in Halle: Scheinbar unbedeutender Fund überführt Feuerteufel

Ein junger Mann ist wegen einer Serie von Autobränden angeklagt. Ein scheinbar unbedeutender Umstand lenkt die Spur zu dem Verdächtigen. Auch der Beruf des Mannes ist pikant.

2 Min
Ein Feuerwehrmann aus Sachsen-Anhalt ist wegen sieben Autobrandstiftungen angeklagt.

Ein Feuerwehrmann aus Sachsen-Anhalt ist wegen sieben Autobrandstiftungen angeklagt.

© David Young

Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen 20-Jährigen aus Lettin im Saalekreis Anklage wegen Brandstiftung erhoben. Der junge Mann soll für eine Serie von Autobränden in Halle im vergangenen Jahr verantwortlich sein.

Konkret werden dem 20-Jährigen sieben vollendete Brandstiftungen sowie ein versuchter Brandanschlag zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung droht ihm nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

Streichholz mit DNA-Spuren führte zum Verdächtigen

Auf die Spur des mutmaßlichen Brandstifters kamen die Ermittler durch einen scheinbar unbedeutenden Fund: In einem der Fahrzeuge soll der Beschuldigte ein nicht abgebranntes Streichholz zurückgelassen haben. An diesem hafteten laut Gerichtssprecher DNA-Spuren, die zu dem 20-Jährigen führten.

Pikant ist der berufliche Hintergrund des Angeklagten: Der Verdächtige war Mitglied der Feuerwehr.

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