Als Franziska Brantner und Felix Banaszak diese Woche endlich vor die Presse traten, sah es aus, als hätten sie lieber irgendwo anders sein wollen – nur nicht dort, auf einem Podest in der Bundesgeschäftsstelle. Sie wirkten nervös, fahrig, und vor allem ohne echten Aufklärungswillen. Tagelanges Schweigen, gefolgt von einem verzweifelten Versuch, die Schuld allein dem RBB unterzujubeln, gingen dem voraus. Anne K., die angebliche Whistleblowerin, war eine Fantasiefigur – dahinter steckte die queerfeministische Grünen-Bezirkspolitikerin Shirin Kreße. Und die Intrige gegen den eigenen Mann Gelbhaar? Die scheint sorgfältig geplant gewesen zu sein. Kreße und der RBB lieferten vielleicht nur allzu gerne eine Bühne dafür, wer weiß.
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Grüne
Sexismus-Intrige um Gelbhaar: Diese Doppelmoral könnte Habeck teuer zu stehen kommen
Die Grünen scheitern spektakulär am Umgang mit einem Skandal in den eigenen Reihen – und offenbaren doppelte Standards. Doch vielleicht ist genau das nötig. Ein Kommentar.
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Die Grünen-Parteivorsitzenden Felix Banaszak und Franziska Brantner
© Jens Schicke/imago
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