Landespolitik

SPD: „Nachdem man Martin Hikel zerstört hat, hat man nun die nächste Vorsitzende zerstört“

Die Sozialdemokraten liegen zehn Monate vor der Wahl nur auf Platz 5. Dennoch wurde nach Hikel jetzt auch Nicola Böcker-Giannini bei der Kandidatenaufstellung gedemütigt und kaltgestellt.

Elmar Schütze
Elmar Schütze
6 Min
„Könige ohne Land“: Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel (beide SPD), die Landesspitze der Berliner SPD.

„Könige ohne Land“: Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel (beide SPD), die Landesspitze der Berliner SPD.

© Sebastian Gollnow/dpa

Sie hat es versucht, doch sie hatte keine Chance. Berlins SPD-Vorsitzende ist am Sonnabend bei dem Versuch gescheitert, in ihrem Heimatbezirk Reinickendorf eine einigermaßen aussichtsreiche Position für die Abgeordnetenhauswahl im kommenden Herbst zu ergattern. Für die 50-Jährige war dies eine persönliche Niederlage – für ihre Partei die nächste Demütigung ihres Spitzenpersonals.

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