Theaterkritik

Sieben Stunden lang auf der Bühne: Zwölf Leben zwischen Knallhart-Sex und echter Liebe

Am Leipziger Schauspielhaus hat am Samstag ein Monumentalstück seine Premiere erlebt. Beim „Vermächtnis“ geht es (nicht nur) um Homosexualität im Spiegel der Zeit.

9 Min
Das siebenstündige Monumentalwerk „Das Vermächtnis“ ist in Leipzig von Regisseur Enrico Lübbe auf die Bühne gestellt worden. Im Vordergrund steht Nicolas Streit als Hochzeitscrasher Toby Darling.

Das siebenstündige Monumentalwerk „Das Vermächtnis“ ist in Leipzig von Regisseur Enrico Lübbe auf die Bühne gestellt worden. Im Vordergrund steht Nicolas Streit als Hochzeitscrasher Toby Darling.

© Rolf Arnold / Schauspiel Leipzig

Eines vorweg: Sieben Stunden Theater (mit 90 Minuten Pausen dazwischen) sind eine Herausforderung. Und zwar nicht nur für das Publikum, das gehörig Sitzfleisch mitzubringen hatte, sondern in erster Linie für die zwölf Schauspieler, die sich ab Samstagnachmittag am Schauspiel in Leipzig die Seele aus dem Leib spielten.

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