Eishockey

Sieg nach Verlängerung: Eisbären Berlin behaupten Tabellenführung in der DEL

Tobias Eder sichert seinem Team beim Gastspiel in Bremerhaven mit dem Treffer zum 4:3 in der Verlängerung den neunten Auswärtssieg.

sid
3 Min
Ty Ronning (r.) jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 1:0.

Ty Ronning (r.) jubelt mit seinen Kollegen über seinen Treffer zum 1:0.

© Kolbert-Press/Imago

Mit ihrem neunten Auswärtssieg in Folge haben die Eisbären Berlin die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) behauptet. Im Spitzenspiel bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven erkämpfte sich der DEL-Rekordmeister nach zweimaligem Rückstand noch ein 4:3 (1:1, 1:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung. Die Straubing Tigers kletterten mit ihrem 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) bei den Augsburger Panthern auf Rang zwei und liegen nur noch einen Punkt zurück.

Immer tiefer in die Krise schlittern die Adler Mannheim. Der vermeintliche Titelanwärter verlor mit 2:5 (2:3, 0:1, 0:1) bei den abstiegsbedrohten Nürnberg Ice Tigers auch das dritte Spiel mit dem neuen Trainer Dallas Eakins an der Bande und hinkt als Tabellenzehnter weiter den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Titelverteidiger Red Bull München gewöhnt sich dagegen allmählich an Ex-Bundestrainer Toni Söderholm: Das 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg war der vierte Sieg in Folge und führte die Bayern auf Platz vier.

DEL-Rückkehrer Descheneau erzwingt die Verlängerung

Am Tabellenende schöpften die Iserlohn Roosters neue Hoffnung im Abstiegskampf. Die Sauerländer feierten mit 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) gegen die Löwen Frankfurt erst den dritten Sieg in den letzten elf Spielen. Die Düsseldorfer EG siegte durch ein Tor von Brendan O'Donnell acht Sekunden vor Schluss 5:4 (2:2, 1:1, 2:1) gegen die Schwenninger Wild Wings.

Vor 4647 Zuschauern in der Eisarena Bremerhaven nutzten die Gäste gleich ihre erste Torchance. Ty Ronning traf bei seinem Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause. Die Hausherren wurden nun zunehmend gefährlicher und kamen 26 Sekunden vor der ersten Pause durch ein Tor von Žiga Jeglič zum Ausgleich.

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Kurz nach Wiederanpfiff profitierten die Norddeutschen davon, dass sich die Berliner insgesamt zu viele Zeitstrafen leisteten. Alexander Friesen sorgte im Powerplay für die inzwischen verdiente Bremerhavener Führung. Manuel Wiederer konnte für die Hauptstädter ausgleichen, doch nur 49 Sekunden später erzielte Nicolas Appendino den dritten Treffer der Gastgeber.

Im Schlussabschnitt erhöhten die Gäste den Druck, Neuzugang Jaedon Descheneau, der sein Debüt für die Eisbären feierte, erzwang mit seinem Tor die Verlängerung. In der Overtime erzielte Tobias Eder dann den Siegtreffer des Spitzenreiters.

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