Wahlkampf

Siegmund fährt erneut Simson – trotz Kritik der jüdischen Gründerfamilie

Ulrich Siegmund lud in Weißenfels bereits zur dritten größeren Ausfahrt. Im Wahlprogramm verspricht seine Partei, die „Simson-Kultur“ besonders zu fördern.

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Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, fährt auf dem Marktplatz auf einem Moped vom Typ Simson „Schwalbe“.

Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, fährt auf dem Marktplatz auf einem Moped vom Typ Simson „Schwalbe“.

© Sebastian Willnow/dpa

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat am Sonntag in Weißenfels erneut mit einer Simson-Ausfahrt Wahlkampf gemacht. Nach einer Kundgebung auf dem Marktplatz brach er mit seinen Anhängern zu einer rund zweistündigen Fahrt durch den Saale- und Burgenlandkreis auf. Rund 1500 Menschen kamen zu der Veranstaltung. Gegner hatten den Marktplatz zuvor mit Kreide bemalt, während der Reden gab es jedoch keine Gegendemonstration.

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