Pop

Siovo vor seinem großen CSD-Konzert: „Vom Stillsein und zu Hause bleiben hat sich noch nie etwas geändert“

Der Berliner Popsänger Siovo spielt beim Christopher Street Day vor dem Brandenburger Tor für 150.000 Menschen. Ein Gespräch darüber, warum der CSD keine Party, sondern hochpolitisch ist.

10 Min
„Traurig zu sehen, dass Diversität für viele Marken wohl eher ein Marketing-Tool als eine echte Priorität war“: Popsänger Siovo

„Traurig zu sehen, dass Diversität für viele Marken wohl eher ein Marketing-Tool als eine echte Priorität war“: Popsänger Siovo

© Ricki Nalu

Am CSD-Samstag, dem 25. Juli, ist Siovos großer Tag gekommen: Bei der Abschlusskundgebung des Christopher Street Day wird der Berliner Popsänger („Backseat Bromance“, „Babyboy“) am Brandenburger Tor vor voraussichtlich 150.000 Menschen spielen. Begleitet wird Siovo von Tanz-Profis der Berliner Flying Steps, in Szene gesetzt vom New Yorker Star-Choreografen Luca Aigner, der auch schon mit Troye Sivan gearbeitet hat.

Siovo, haben Sie sich schon ein paar Tricks gegen das Lampenfieber überlegt für Ihre große Show?

Im Lauf der Zeit hab ich gelernt: Ich bin dann aufgeregt, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt, wenn ich noch nicht so ganz sicher bin in dem, was ich mache. Aber dadurch, dass es jetzt wirklich die am besten geprobte Show ist, die ich bisher gemacht habe, bin ich, glaube ich, gleichzeitig so wenig aufgeregt wie noch nie, aber auch so aufgeregt wie noch nie. Ich glaube, man muss sich grundsätzlich bewusst machen, was man alles weiß und kann. Man sollte stolz sein und den Leuten zeigen wollen, was man vorbereitet hat. Mit dem Stolz verfliegt dann die Aufregung.

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