Prioritäten

So egal ist dem Kanzler die deutsche Wirtschaft: Merz’ „größte Sorge“ ist Russland

Während Deutschland mit einer kriselnden Industrie kämpft, rückt Merz Russlands Einfluss in den Mittelpunkt. Dabei hatte er versprochen, die Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen.

Anna Schütz
Anna Schütz
4 Min
Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet den Berlin Global Dialogue 2026 in Berlin.

Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet den Berlin Global Dialogue 2026 in Berlin.

© Fabian Sommer/dpa

„Meine größte Sorge ist nicht unsere Wirtschaft. (…) Meine größte Sorge ist die Auswirkung, die Russland auf unsere Gesellschaft hat.“ Mit dieser Aussage beim Berlin Global Dialogue setzt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine bemerkenswerte Priorität. Während Unternehmen um ihre Wettbewerbsfähigkeit kämpfen und Bürger die Folgen steigender Preise spüren, erklärt er eine ausländische Bedrohung zu seiner größten Sorge. Was sagt diese Gewichtung über die Prioritäten seiner Regierung aus?

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*