Seit dem grausamen Attentat von Aschaffenburg, bei dem ein ausreisepflichtiger Afghane einen Mann und ein Kind tötete, sind nicht einmal zwei Wochen vergangen. Das ist keine lange Zeit. Doch sie reichte aus, um nicht nur die Themen des Bundestagswahlkampfs, der nun ganz um Migration kreist, aufzuwirbeln. Auch die politischen Fronten haben sich verändert, sie sind verhärteter, emotionaler: Die Union will die Asylpolitik neu ausrichten und ein Ende der offenen Grenzen – Sozialdemokraten und Grüne lehnen das ab und sehen sie als Steigbügelhalter der AfD.
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Wahlkampf
„Fühlt sich schrecklich an“: So reagieren Politiker der CDU auf Faschismus-Vorwürfe
Weil sie für ihren Migrationskurs auch Stimmen der AfD in Kauf nahm, wird die CDU angegriffen und beschimpft. Das hinterlässt Spuren, wie ihr Parteitag in Berlin zeigte.
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Friedrich Merz, Kanzlerkandidat der Union und CDU-Bundesvorsitzender, nach seiner Rede beim 37. Bundesparteitag in Berlin.
© Kay Nietfeld/dpa
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