Medienkolumne

Geht es um Netzkontrolle oder den Schutz von Kindern? Das geplante Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Mit 14 darf man sein Geschlecht ändern, sich ein Piercing stechen lassen oder Sex haben. Aber für X, LinkedIn und Instagram ist man zu jung? Über das Für und Wider eines anstehenden Gesetzes.

Alexander Teske
9 Min
Auch der Buchdruck wurde einst verteufelt.

Auch der Buchdruck wurde einst verteufelt.

© Fotoillustration: OAZ. Verwendetes Werk: Buchdruck im 15. Jahrhundert; CC BY-SA 3.0

Ständig werden neue Gesetze geschaffen, alte dafür selten abgeschafft. Politiker lieben es, Handlungsfähigkeit zu simulieren. Doch statt sich den drängenden Problemen – wie etwa einer schrumpfenden Wirtschaft – zu widmen, weichen sie auf Nebenschauplätze aus. Gerade wird ein Social-Media-Verbot für Jugendliche vorbereitet. Die Frage ist nur noch, ob es bis 14 oder 16 Jahre gilt. Das Bundesfamilienministerium hat eine Kommission eingesetzt, die im Sommer einen Bericht mit Empfehlungen vorlegen soll.

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