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Sophia Thomalla äußert sich zu Vorwürfen gegen Ex Till Lindemann und Rammstein

Ein Fan wirft der Band vor, sie und andere unter Drogen gesetzt zu haben, auch Schilderungen sexualisierter Gewalt stehen im Raum. Nun schaltet sich Thomalla ein.

Manuel Almeida Vergara
Manuel Almeida Vergara
3 Min
Waren vier Jahre lang ein Paar: Till Lindemann und Sophia Thomalla, hier 2013 auf einem Event.

Waren vier Jahre lang ein Paar: Till Lindemann und Sophia Thomalla, hier 2013 auf einem Event.

© imago images

Ein Leben lang verbunden sind Sophia Thomalla und Till Lindemann ohnehin: Die Moderatorin hat das Gesicht des Musikers auf ihrem Unterarm tätowiert. Und auch wenn die beiden schon lange kein Paar mehr sind, werde das so bleiben – das hatte Thomalla in den vergangenen Jahren schon häufig betont.

Zwischen 2011 und 2015 waren sie und der Rammstein-Sänger in einer On-Off-Beziehung liiert. Auch weiterhin pflegten die beiden ein „unfassbar gutes und freundschaftliches, sehr, sehr inniges Verhältnis“, wie Thomalla gerade im Januar noch in einem Interview erzählte. Nun verteidigt sie ihren Ex-Partner auch im Zuge der heftigen Vorwürfe, denen er und seine Band sich derzeit ausgesetzt sehen.

Eine Irin wirft den Musikern vor, sie und andere Fans vergangene Woche im Rahmen eines Rammstein-Konzerts im litauischen Vilnius mutmaßlich unter Drogen gesetzt zu haben. Zu ihren Schilderungen veröffentlichte die 24-Jährige Fotos von Verletzungen und Chatverläufe mit angeblichen anderen Opfern; die Band dementierte die Anschuldigungen am Sonntag via Twitter.

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Auch Sophia Thomalla will die Schilderungen der Irin nun entkräften. „Diesen ,Vorfall' hat es nie gegeben“, sagt die 33-Jährige gar in einem Interview mit der Bild. Die Vorwürfe seien „frei erfunden von einer Person, die sich auf dem Rücken eines Rockstars für fünf Minuten Ruhm verschaffen möchte.“ Ihren 60-jährigen Ex-Freund Lindemann beschreibt Thomalla als einen Mann, „der Frauen beschützt.“

Wer eine das anders sehe, werde „mit lebenslanger Nichtachtung“ gestraft

Die Moderatorin, die aktuell mit dem Tennisspieler Alexander Zverev liiert ist, will im Interview außerdem den Unterschied zwischen der öffentlichen Figur des Schockrockers und der Privatperson Till Lindemann herausstellen. Von den provozierenden, nicht selten gewaltverherrlichenden Texten und Videos Rammsteins auf den tatsächlichen Charakter des Frontmanns zu schließen, sei „schlichtweg Dummheit“, zeuge von „Unkenntnis". Wer das anders sehe, werde von ihr „mit lebenslanger Nichtachtung“ gestraft, so Thomalla.

Nicht nur im Bild-Interview verteidigt die Tochter der Schauspielerin Simone Thomalla und des Schauspielers André Vetters ihren Ex. Auch auf Twitter bekräftigte sie am Dienstag ihre Sicht der Dinge. Dort hatte die Irin, die mit den Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen war, ihre Darstellungen konkretisiert: „Ich möchte eines klarstellen“, schrieb die Frau, die auf Twitter unter dem Account @shelbys69666 firmiert. „Till hat mich NICHT berührt. Er hatte es akzeptiert, dass ich nicht mit ihm schlafen wollte. Ich habe nie behauptet, dass er mich vergewaltigte. Bitte lest euch den gesamten Twitter-Thread durch, bevor ihr irgendeine Meldung erstattet.“

Sophia Thomalla teilte den Beitrag auf ihrem Twitter-Account und kommentierte ihn mit den Worten „enough said“ – „genug gesagt“; später teilte sie außerdem einen entsprechenden Artikel des Focus. Zu den weiteren Schilderungen der Frau, die litauische Polizei habe ihre Aussage nicht aufnehmen wollen, weswegen es keine entsprechende Anzeige gegen die Mitglieder der Band Rammstein gegeben habe, sagte Sophia Thomalla indes nichts.

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