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Sozialismus im Drahtseilakt: Der Historiker Jörn Schütrumpf

Nach der Wende wurde die Geschichtswissenschaft der DDR fast vollständig abgewickelt. Sie galt als „politisiert“. Dabei hat sie gute Forschung hervorgebracht. Und interessante Biografien.

Marion Detjen
16 Min
Berliner Mauer in Kreuzberg

Berliner Mauer in Kreuzberg

© via www.imago-images.de

„Schreiben Sie doch, was Sie wollen.“ Jörn Schütrumpf sagt es gut gelaunt, weil er weiß, dass die Öffentlichkeit sowieso nur versteht, was sie verstehen will, und auch, dass es ihm egal sein kann. Trotzdem ist es traurig, dass und wie Lutz Niethammer – einer der westdeutschen Historiker, die mit DDR-Kolleg:innen private Freundschaften pflegten – sich von ihm nach der Wende zurückzog, weil „man hörte, dass er IM gewesen war“.1

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