Corona-Pandemie

Spahn verteidigt Teststrategie: „Schnelltests sind mehr als genug verfügbar“

Der Bundesgesundheitsminister versichert, dass viele Bundesländer und viele Kommunen am Montag mit dem vermehrten Testen starten können.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Jens Spahn (CDU) ist Bundesminister für Gesundheit.

Jens Spahn (CDU) ist Bundesminister für Gesundheit.

© Imago/Metodi Popow

Selbsttests von Drogerien und Discountern sollen helfen

„Die Schnelltests sind mehr als genug verfügbar“, bekräftigte der Bundesgesundheitsminister. „Deswegen können wir ab Montag als Bund auch sagen, wir übernehmen die Kosten für einen Bürgertest für jeden, der sich mindestens einmal die Woche testen lassen will.“ Die Strukturen dafür würden entstehen. „Sie werden noch nicht überall am Montag gleich vollständig da sein.“ Aber viele Bundesländer und viele Kommunen hätten gesagt, dass sie am Montag damit starten können. In Berlin sind dazu allerdings noch einige Fragen offen. 

Zudem seien die Selbsttests, die in Drogerien, Discountern und Apotheken erhältlich sind, eine Hilfe, um private Situationen wie beispielsweise Familientreffen abzusichern, sagte Spahn. Bei dem Discounter Aldi, der bereits mit dem Verkauf von Selbsttests begann, gab es lange Schlangen, schnell waren alle Tests ausverkauft. In den Ländern würden diese Tests auch in Kitas und Schulen helfen. Er habe mit fast allen Ministerpräsidenten bereits deswegen Kontakt gehabt. „Viele Länder haben auch schon entsprechend für ihre Schulen und Kitas die Dinge unter Dach und Fach.“ Wo noch Unterstützung nötig sei, helfe er gerne mit als „ministerielle Kontaktbörse“.

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