In Spandau müssen sich 15 894 Einwohner eine öffentliche Toilette teilen. Damit schneidet die Havelstadt im West-Berliner Vergleich verhältnismäßig schlecht ab. Nur in Steglitz, Reinickendorf und Zehlendorf sind Toiletten im Verhältnis zur Einwohnerzahl noch seltener.Vier Toilettenhäuser sind an der Havel behindertengerecht ausgestattet: die Anlagen in der Mönchstraße, am Rathaus Spandau, am Haselhorster Damm und am Magistratsweg. Die älteste öffentliche Bedürfnisanstalt Spandaus steht nahe der Freybrücke an der Straße Am Pichelssee - Baujahr 1928.Da sich hier wie auch am Südpark, am Hafenplatz und am Jugendplatz ein Imbiß, ein Kiosk oder ein Marktmeisterraum im gleichen Gebäude befinden, werden diese Toilettenhäuser wohl bestehen bleiben. Die anderen könnten von der Firma Wall ersetzt werden, die in Spandau An der Spreeschanze ihren Hauptsitz hat.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]