Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant eine bereits viel diskutierte Reform des Unterhaltsvorschusses. Die staatliche Unterstützung für Alleinerziehende, die bislang bis zur Volljährigkeit eines Kindes gezahlt wird, soll künftig bereits mit dem 16. Geburtstag enden. Für betroffene Familien könnte das erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten: Nach den derzeit geltenden Sätzen für 2026 würden Alleinerziehende bis zu 394 Euro monatlich verlieren.
Finanzierung
Sparen auf Kosten von Alleinerziehenden? Kommunen äußern Zweifel an Reform der Bildungsministerin
Die Bundesregierung will mit der Kürzung des Unterhaltsvorschusses Kommunen entlasten. Recherchen der Berliner Zeitung zeigen jedoch: Städte bezweifeln den finanziellen Nutzen.
Stella Maria Schwaß
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Der Vorstoß der Bundesregierung ist bisher nur als Idee zu verstehen und wurde noch nicht als Gesetzentwurf formuliert.
© Ute Grabowsky/photothek.net
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