Erntebilanz

Ernte in Brandenburg: Spargel schwächelt, Erdbeeren explodieren

Während der Spargel auf der kleinsten Anbaufläche seit elf Jahren wächst, legen die Freiland-Erdbeeren um satte 43 Prozent zu. Was steckt dahinter?

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Spargelstechen von Hand: Weil Erntehelfer fehlten und der Boden trocken blieb, fiel die Brandenburger Spargelernte 2026 kleiner aus.

Spargelstechen von Hand: Weil Erntehelfer fehlten und der Boden trocken blieb, fiel die Brandenburger Spargelernte 2026 kleiner aus.

© IMAGO/Rüdiger Wölk

Die Spargel- und Erdbeerernte in Brandenburg 2026 fällt gemischt aus – je nachdem, welches Beet man betrachtet. Nach vorläufigen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom Donnerstag brachten die Landwirte in diesem Jahr 18.500 Tonnen Spargel ein. Das sind 460 Tonnen oder 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Erdbeeren im Freiland dagegen jubeln die Betriebe: Hier stieg die geschätzte Erntemenge von 657 auf 940 Tonnen – ein Plus von rund 43 Prozent. Wer heimischen Spargel und regionale Erdbeeren mag, bekommt also eine widersprüchliche Bilanz serviert. Die einen Kulturen leiden, die anderen profitieren – und schuld ist an beidem teilweise dasselbe Wetter.

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