12,1 Prozent der Stimmen, Platz fünf bei der Abgeordnetenhauswahl – und trotzdem Aussicht auf eine weitere Regierungsbeteiligung. Für die Berliner SPD scheint selbst das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte kein Grund zu sein, auf die Oppositionsbank zu wechseln. Seit 1989 ist sie ununterbrochen an der Regierung beteiligt. Nun könnte sie ausgerechnet unter Führung der Linken weitermachen, die mit 25,7 Prozent mehr als doppelt so viele Stimmen erhielt. Doch nicht alle Sozialdemokraten wollen diesen Kurs mitgehen.
Regierungsbildung
SPD-Kreischef Collé: „Aus 12,1 Prozent kann man keinen Regierungsauftrag ableiten“
Heftige Kritik an der SPD aus den eigenen Reihen. Reinickendorfs Kreischef Collé: Es dürfe keinen Automatismus zu einer rot-grün-roten Koalition geben. Ein Interview.
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Gilbert Collé, Kreisvorsitzender der SPD Reinickendorf, hält eine erneute Regierungsbeteiligung seiner Partei für den falschen Weg.
© Götz Schleser/SPD Berlin-Reinickendorf
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