Wer am Sonnabend kurz nach Spielschluss in die Gesichter der Zuschauer im Erzgebirgsstadion blickte, konnte davon ausgehen, dass die Anwesenden zufrieden waren, mit dem, was sie gerade zu sehen bekommen hatten. Unentschieden hatten sich der FC Erzgebirge Aue und die VSG Altglienicke getrennt, beim 3:3 (2:2) für Offensivszenen am laufenden Band gesorgt. Die Partie hätte auch 5:5 ausgehen können, beide Teams vergaben in unterschiedlichen Spielphasen noch reichlich Torchancen.
Wer dagegen in das Gesicht von Aue-Trainer Khvicha Shubitidze blickte, konnte nicht unbedingt erahnen, dass seine Spieler auf dem Feld für ein wahres Spektakel gesorgt hatten. Der Auftritt in der ersten Halbzeit hatte ihm „gar nicht gefallen“. Wie eine „Schülermannschaft“ sei sein Team gegen den Top-Favoriten auf den Titel in der Regionalliga Nordost aufgetreten. „Das war gerade defensiv zu wenig von uns, da erwarte ich mir schon ein bisschen mehr“, legte Shubitidze den Finger in die Wunde.
Regionalliga Nordost
Spektakulär, aber nicht zufrieden: Aue hadert mit dem Saisonauftakt
Aue und Altglienicke lieferten den Zuschauern zum Auftakt der Regionalliga Nordost einen spektakulären Schlagabtausch. Hinterher gab es trotzdem Kritik.
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Aue-Trainer Khvicha Shubitidze war mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen Altglienicke nicht zufrieden.
© IMAGO/Michael Taeger
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