Ein Fahrzeugbrand auf der Berliner Stadtautobahn A100 hat am Freitagnachmittag den Verkehr in weiten Teilen der westlichen Innenstadt zum Erliegen gebracht. Auf Höhe des Hohenzollerndamms ging ein Transporter in Flammen auf, woraufhin die Autobahn in beide Fahrtrichtungen komplett dichtgemacht werden musste. Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) meldete die Sperrung gegen 13.45 Uhr.
Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle und löschte auch austretende brennende Betriebsstoff auf der Fahrbahn ab. Verletzt wurde niemand.
A100: Die teuerste Staustelle Berlins sorgt für Wut
Sperrung nur noch in eine Richtung, Staus im Westen
Rund eine halbe Stunde nach der Sperrung gab die VIZ eine erste Teilentwarnung: In nördlicher Richtung rollte der Verkehr wieder. Richtung Süden hingegen mussten Autofahrer an der Abfahrt Hohenzollerndamm die Autobahn verlassen.
Die Auswirkungen auf den Verkehr sind auch nach 15.45 Uhr noch gravierend: Die VIZ warnt, dass die A100 in Richtung Treptow weiterhin gesperrt sei und sich der Stau ab dem Dreieck Charlottenburg auf über 60 Minuten Wartezeit summiere. Auch auf den umliegenden Straßen kommt es zu massiven Behinderungen. Die VIZ rät Verkehrsteilnehmern dringend, den gesamten Bereich weiträumig zu umfahren.
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