Verkehr

Sperrung dauert wohl noch länger: Warum der Tiergartentunnel in Berlin nachts nicht befahrbar ist

Schon seit Tagen ist der Tunnel nachts gesperrt. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Doch warum ist das so?

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Die nächtliche Sperrung des Berliner Tiergartentunnels wird vermutlich noch wochenlang andauern.

Die nächtliche Sperrung des Berliner Tiergartentunnels wird vermutlich noch wochenlang andauern.

© Soeren Stache/dpa

Der rund zweieinhalb Kilometer lange Tiergartentunnel in Berlin muss voraussichtlich noch mehrere Wochen lang in den Nachtstunden gesperrt bleiben. Seit vergangenem Donnerstag ist die Unterführung werktags zwischen 21.30 Uhr und 5.45 Uhr nicht befahrbar. Wie die Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung, Nelken, dem rbb mitteilte, liegt das an Krankheitsfällen beim Überwachungspersonal.

Tunnel dieser Länge müssen laut Vorschrift durchgehend per Kamera überwacht werden – fehlt das Personal dafür, darf der Tunnel nicht für den Verkehr freigegeben werden. Die Verwaltung rechnet damit, den Betrieb erst im Sommer wieder rund um die Uhr aufnehmen zu können.

Kurzfristige Lösung ist nicht in Sicht

Zwar würden derzeit neue Mitarbeiter für die Überwachung ausgebildet, erklärte Nelken. Bis diese jedoch einsatzbereit seien, werde noch einige Zeit vergehen. Eine kurzfristige Lösung ist demnach nicht in Sicht.

Für Pendler, die den Tunnel als Verbindung durch den Berliner Tiergarten nutzen, bedeutet die Sperrung in den Abend- und Nachtstunden Umwege über alternative Routen. Wie lange genau die Einschränkungen andauern werden, ließ die Senatsverkehrsverwaltung offen – konkret wurde lediglich der Sommer als Zielmarke genannt.

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