ORANIENBURG. Am heutigen Dienstag wird zum ersten Mal die Havel in Oranienburg systematisch nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht. Das Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes hat dafür eine Spezialfirma aus Mühlheim an der Ruhr engagiert, die ihren Einsatz auf der Bundeswasserstraße noch bis gestern vorbereitete. Drei Jahre werde man voraussichtlich benötigen, um drei Kilometer Havel im Stadtgebiet von Belastungen zu befreien, sagte Hermann Buntzel, Leiter des Außenbezirks Oranienburg. Der Bund habe dafür 300 000 Mark zur Verfügung gestellt. Die Mühlheimer Firma wird zunächst in der Nähe der Pferdeinsel mit Messwert-Aufnahmen beginnen, anhand derer dann Taucher Bomben-Verdachtspunkte untersuchen können. Seit gut zwei Wochen bereits wird die Havel von Metallschrott befreit, um Messirrtümer auszuschließen. (jan.)
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]