Spielzeitauftakt mit Tschechow

BLZ
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Mit Christoph Marthalers Inszenierung von Tschechows "Drei Schwestern" eröffnet die Berliner Volksbühne am 11. September die neue Spielzeit. Am 7. Oktober hat Gerhart Hauptmanns Stück "Die Weber" in der original schlesischen Dialektfassung "De Waber" Premiere. Intendant Frank Castorf inszeniere das naturalistische Drama zu Beginn seiner sechsten Spielzeit "als Referenz und Reflektionsfläche für die Zustandsbeschreibung unserer postindustriellen Überflußgesellschaft", weil damals wie heute die Fabrikanten über zu hohe Lohnstandards und -nebenkosten weinten, erläuterte die Volksbühnendramaturgie. Insgesamt plant das Theater am Rosa-Luxemburg-Platz neun große Premieren in der kommenden Spielzeit, darunter Johann Kresniks "Hotel Lux", ein kritischer Blick auf die kommunistischen deutschen Bewohner des legendären Moskauer Emigrantenhotels. Der in Paris lebende Matthias Langhoff inszeniert in der zweiten Spielzeithälfte "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus. df

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