So hat das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erst kürzlich vorgerechnet, dass die Staatsverschuldung in Deutschland im nächsten Jahr auf 2,7 Billionen Euro anwächst. Im Jahr 2019 lag sie noch bei rund 1,9 Billionen Euro. Auch die Schuldenquote – das Verhältnis der Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) – hat einen Sprung nach oben gemacht: von 59,6 Prozent (2019) auf 75 Prozent (2021). Die Zeiten, als Bundesfinanzminister jährlich ausgeglichene Haushalte vorlegen konnten, scheinen vorerst vorbei zu sein. Doch ist das ein Problem?
Öffentliche Finanzen
Staatshaushalt in der Krise: Warum höhere Steuern für Reiche wieder populär sind
Corona treibt die Staatsschulden nach oben. Auch der Bundesrechnungshof schlägt Alarm. Kein Wunder also, dass Rufe nach Vermögensabgaben lauter werden – oder?
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Finanzminister Olaf Scholz vor einer Sitzung der Eurogruppe in Brüssel.
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