Stadtgefluester

BLZ
3 Min

Beine absäbeln für Biggi? Völlig begeistert von den Illusionen des Herrn Copperfield (noch bis Sonntag in der Deutschlandhalle), diskutierten auf der Gastspiel-Premierenfeier Donnerstag nacht im Hotel Palace zwei Stars ausgiebig über das geheimnisvolle "Wie hat der das bloß gemacht?!": Horst Buchholz (l.) und Harald Juhnke. Buchholz fand besonders erstaunlich, wie Copperfield innerhalb von Sekundenbruchteilen eben noch hier und schon an ganz anderer Stelle der Halle sein konnte. Juhnke grübelte über des Magiers wundersame Flugkünste: "Ich verstehe das nicht - die haben doch gezeigt, daß da keine Leinen sein konnten Da muß doch irgendwas sein." Dann scheint ihm einzufallen, wie langweilig so ein Leben ohne Geheimnisse wäre, und er sagt: "Aber eigentlich ich will es gar nicht wissen!"Sie war während einer eindrucksvollen Zauberei als zufällige Mitwirkende aus dem Publikum auf der Bühne, und alle wollten anschließend von Katarina Witt (Foto mit Filmproduzent Artur Brauner) wissen: Wie hat Copperfield das mit dem schwebenden Tisch bloß gemacht? Die Eis-Königin mußte bei dieser Frage allerdings passen: "Ich habe mir alles genau angekuckt - da war nix. Der Tisch hat das von allein gemacht." Plötzlich stutzt sie, scheint sich doch noch an ihre polytechnische Allgemeinbildung zu erinnern, nach der Tische nicht so einfach von allein herumschweben. "Vielleicht steckten ja Magnete dahinter - ich weiß es aber wirklich nicht!"Im zünftigen Blitzlichtgewitter der Fotografen bei dieser Party stellte Filmproduzentin Regina Ziegler (r.) betrübt fest, daß es wegen des bedeutenden "Höhenunterschiedes" zwischen ihr und Brigitte Mira auch diesmal nur andeutungsweise und unter Mühen zu einem Wange-an-Wange-Foto kommen konnte. Vielleicht spart sich die Filmproduzentin demnächst ja die Kniebeugen. Ob die Krankenkasse wohl die Umsetzung ihrer neuesten Idee zum Thema "Der Biggi ein Stück näher" zahlt? Frau Ziegler klang entschlossen: "Biggi, für Dich lasse ich mir sogar die Beine absäbeln!"Ihre geringe Höhe bringt für Brigitte Mira so manchen Nachteil mit sich - nehmen wir nur mal die Drängelei am Büfett. Da kommt man als eher kleingewachsener Mensch am besten ganz am Anfang (Artur Brauner hat als König der Berliner Partylöwen da so seine Erfahrungen sammeln können und war diesmal unter den Gewinnern im Sturm auf die Schüsseln, Töpfe und kalten Platten). Später am Abend sind größere Mitmenschen an der Fütterungsstelle klar im Vorteil und sollten sich solidarisch verhalten. So geschah es also, daß der hochgewachsene ZDF-Morgenmagazin-Moderator Cherno Jobatey am Büfett plötzlich ein deutliches Kneifen an seinem Po verspürte. Nun trägt der Junge sein Herz auf der Zunge und hätte fast jeder Po-Kneiferin erst mal einen Vortrag über die Besitzverhältnisse an seinen fünf Buchstaben gehalten. Da stand aber die kleine Frau Mira und hatte einfach bloß Hunger. Also lud er ihr - ganz wie gewünscht - einen Teller mit Köstlichkeiten voll (und hier noch Reklame: Cherno-Fans können ihn am Sonnabend ab 16 Uhr auf der Bühne im Festpark Steglitz erleben - aber nicht moderierend, sondern musizierend mit seiner Band Cherno & Die Groove Gangster).

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