Puschkin schwebt hoch über den Menschen. Er blickt in den Himmel, träumt den Vögeln nach. Dann dreht er sich, schaut auf die Erde, auf den Platz, wo er gerade noch saß. Wer wird die Leere fühlen, fragt die Dichterin Olga Martynova in ihrem Poem über einen Denkmalsturz im estnischen Riga. Warum diese Gleichsetzung der russischen Dichter und Denker mit Putin, wo kulturelles Erbe doch allen Menschen gehört.
Literatur
Stadtschreiberin: Wie nur der Dresdner Eierschecke widerstehen?
Olga Martynova ist die 30. Dresdner Stadtschreiberin. Sie ist in Leningrad aufgewachsen, lebt seit 1990 in Deutschland und hat mitunter das „Gefühl, dass jedes Wort falsch sitzt“.
Peter Chemnitz
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Olga Martynova ist die 30. Dresdner Stadtschreiberin.
© Peter Chemnitz
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