STADTUMBAU - Jetzt werden die Kieze im Westen aufgepäppelt. Vier Gewerbebrachen und ein Wohngebiet bekommen bis zum Jahr 2009 von Bund und Land 15 Millionen Euro.

Uferweg statt Betonwüste

Karin Schmidl
1 Min

Bis 1989 gediehen im Mauerschatten sehr viele Gewerbehöfe mit kleinen Handwerksbetrieben. Nach dem Mauerfall war das Areal plötzlich Citylage. Ruhige Wohnstraßen wurden zu Hauptverkehrsachsen, die Mieten stiegen, Betriebe zogen weg. Für Investoren war eher die Ostseite der Spree interessant. Das Kreuzberger Ufer geriet in Vergessenheit."Wir müssen die hervorragend gelegenen Quartiere aufwerten", sagt Baustadtrat Franz Schulz (Grüne). Die Planungen sind schon recht weit. Das Gebiet zwischen Groebenufer und U-Bahnhof Schlesisches Tor soll touristischer Mittelpunkt werden mit Cafés und Gaststätten, das Spreeufer durchgängig begehbar werden. Die Achse Schlesische/Köpenicker Straße erhält Radwege, Parktaschen und mehr Grün. Die Wrangelstraße soll attraktive Einkaufsstraße werden. Für diese Entwicklung muss der Bezirk Firmen umsiedeln. Schulz: "Wir reden mit allen Eigentümern sorgfältig und bieten Alternativen an, damit die Firmen im Kiez bleiben." (sk.)------------------------------Karte: Das Kreuzberger Spreeufer zwischen Oberbaum- und Schillingbrücke ist 73 Hektar groß. Rund 8 700 Menschen leben dort.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner