Arbeitsplatzabbau

Standortkrise: Autoindustrie vor massivem Stellenabbau

Der Verband der Automobilindustrie sieht die Branche in einer ausgeprägten Krise. VDA-Präsidentin Hildegard Müller nennt hohe Kosten und Bürokratie als zentrale Ursachen.

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Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit fortwährendem Stellenabbau.

Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit fortwährendem Stellenabbau.

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die deutsche Automobilindustrie steht nach Einschätzung ihres Branchenverbands vor einem weiteren erheblichen Arbeitsplatzabbau. Bis zum Jahr 2035 dürften nach aktuellen Berechnungen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zusätzlich 125.000 Stellen wegfallen. Das sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem RND.

Bereits im Zeitraum zwischen 2019 und 2025 seien in der Branche 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, so Müller weiter. Die Verbandschefin sprach in diesem Zusammenhang von einer gravierenden Standortkrise, die nicht nur Deutschland, sondern Europa insgesamt betreffe.

Als Ursachen für die Entwicklung führte Müller mehrere Faktoren an: hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten sowie eine aus ihrer Sicht überbordende Bürokratie. Diese Rahmenbedingungen belasteten den Standort und trügen zum fortschreitenden Beschäftigungsabbau bei.

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